tamarack swamp 1922 Lawren Harris (1885-1970)
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Lawren Harris – tamarack swamp 1922
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Die Farbgebung trägt wesentlich zur Atmosphäre bei. Im Vordergrund herrschen warme, goldgelbe und orangefarbene Töne vor, die an das Laub in der Herbstzeit erinnern könnten. Diese warmen Farben kontrastieren stark mit dem kühleren Blau des Himmels oder der Wasseroberfläche im Hintergrund. Einige der vertikalen Elemente sind in einem blassen, fast skelettartigen Weiß dargestellt, was eine gewisse Kargheit und Vergänglichkeit suggeriert.
Die Darstellung wirkt flächig und abstrahiert. Die einzelnen Elemente sind nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern durch ihre Form und Farbe zur einfachen geometrischen Darstellung reduziert. Es fehlt an Detailtreue; stattdessen wird eine Gesamtwirkung erzeugt, die den Betrachter in eine fremde, fast unwirkliche Welt entführt.
Man könnte hier einen Eindruck von Einsamkeit und Isolation erkennen. Die dicht stehenden, vertikalen Stämme wirken wie eine Abgrenzung, ein Schutzwall gegen eine unbekannte Außenwelt. Der düstere, leicht melancholische Farbton verstärkt diesen Eindruck. Gleichzeitig erzeugt die Struktur, die durch die vertikalen Linien entsteht, ein Gefühl von Ordnung und Stabilität, wenn auch in einer kargen, wenig einladenden Umgebung. Die Komposition wirkt fast wie eine musikalische Partitur, in der die vertikalen Elemente die Noten darstellen und die Farben die Tonhöhe. Es scheint, als ob der Künstler versucht, nicht die äußere Erscheinung der Landschaft abzubilden, sondern vielmehr die innere Stimmung, die sie in ihm hervorruft.