wood interior, algoma 1918 Lawren Harris (1885-1970)
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Lawren Harris – wood interior, algoma 1918
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Der Boden ist mit einem Teppich aus herabgefallenen Blättern bedeckt, dessen Farbspektrum sich an den Wipfeln orientiert. Die Pinselstriche sind deutlich sichtbar und verleihen der Oberfläche eine strukturreiche Textur. Es entsteht der Eindruck von Bewegung und Lebendigkeit, trotz der scheinbaren Stillstand der Bäume.
Ein auffälliges Detail sind die roten Farbflecken, die wie brennende Blätter oder vielleicht auch wie leuchtende Blüten wirken. Sie stechen aus der umgebenden Farbgebung hervor und ziehen den Blick auf sich.
Die Komposition wirkt beinahe klaustrophobisch, da die Bäume den Blickraum fast vollständig einnehmen. Dennoch vermittelt das Bild eine gewisse Tiefe, die durch die überlappenden Stämme und die Farbvariationen entsteht.
Die Darstellung der Farben und Formen suggeriert keine einfache Landschaftsdarstellung. Vielmehr scheint es, als ob der Künstler versucht, eine innere Erfahrung, ein Gefühl der Verbundenheit mit der Natur oder vielleicht auch eine bestimmte Stimmung auszudrücken. Es liegt eine melancholische und zugleich kraftvolle Aura über dem Werk, die den Betrachter in eine kontemplative Stimmung versetzt. Die Farbigkeit und die expressive Malweise lassen auf eine subjektive Wahrnehmung der Natur schließen, die über das bloße Abbilden hinausgeht.