fifth avenue (library with lion) 1915 Edmund William Greacen
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Edmund William Greacen – fifth avenue (library with lion) 1915
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Auf der Straße tummeln sich zahlreiche Menschenfiguren, die nur schematisch dargestellt sind und in den allgemeinen Farbbereich einfließen. Ein Tramwagen ist ebenfalls erkennbar, was auf eine frühe Phase des urbanen Verkehrs hindeutet. Die Szene wirkt dynamisch und voller Leben, doch gleichzeitig entsteht durch die gedämpfte Farbgebung und die verschwommene Darstellung eine gewisse Distanzierung.
Der Himmel ist in einem bläulichen Ton gehalten, der sich mit dem Licht der Stadt vermischt. Das Licht scheint diffus und reflektiert von den Gebäudefassaden, was zu einer insgesamt weichen Atmosphäre beiträgt.
Ein subtiler Unterton der Malerei könnte die Ambivalenz des urbanen Lebens widerspiegeln: Einerseits wird hier die pulsierende Energie und das Wachstum einer Metropole dargestellt, andererseits aber auch eine gewisse Entfremdung und Anonymität, die mit dem Leben in der Großstadt einhergehen können. Die schematische Darstellung der Menschenfiguren könnte dies unterstreichen – sie erscheinen als Teil eines großen, unpersönlichen Ganzen. Auch die fast schon gleichförmige Architektur der Gebäude lässt auf eine gewisse Standardisierung und den Verlust individueller Ausdrucksformen schließen.
Die Malerei fängt somit nicht nur das äußere Erscheinungsbild einer Stadt ein, sondern deutet auch auf tiefere gesellschaftliche Veränderungen und Erfahrungen hin, die mit dem Aufstieg des modernen Großstadtlebens verbunden sind.