Herr Vollmer, 1913 Howard Pyle
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Howard Pyle – Herr Vollmer, 1913
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Auf dem Pferderücken sitzt eine Gestalt, vermutlich der Kutscher, in einen dunklen Mantel gehüllt. Sein Gesicht ist im Schatten verborgen, was ihm eine gewisse Unnahbarkeit verleiht. Er wirkt konzentriert, fast angespannt, als ob er sich auf etwas vorbereitet oder etwas beobachtet.
Neben dem Wagen steht eine weitere Figur, gekleidet in dunkle Kleidung und einen Zylinder. Diese Person scheint die Szene zu betrachten, ihre Haltung ist distanziert und leicht abweisend. Ihr Blickrichtung deutet auf eine gewisse Beobachtungsgabe hin, möglicherweise sogar auf ein kritisches Urteil über das Geschehen.
Die Farbgebung dominiert durch warme Töne – Gelb-, Orange- und Brauntöne –, die in Kontrast zu den dunklen Bereichen stehen. Diese Farbwahl verstärkt die melancholische Stimmung des Bildes und lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentralen Figuren. Die grobe Pinselführung verleiht der Darstellung eine gewisse Rauheit und Intensität.
Die Komposition ist asymmetrisch, wobei das Pferd und der Kutscher den Hauptteil des Bildes einnehmen. Die vertikale Anordnung der Figuren erzeugt einen Eindruck von Stabilität, während die Dunkelheit im Hintergrund eine Atmosphäre der Ungewissheit schafft.
Subtextuell könnte das Werk als Kommentar zur sozialen Schichtzugehörigkeit interpretiert werden. Der wohlhabende Passagier, dargestellt durch seine elegante Kleidung und distanzierte Haltung, scheint sich von der harten Arbeit des Kutschers und dem Leiden des Pferdes zu distanzieren. Es liegt eine unterschwellige Spannung zwischen den Figuren vor, die auf Ungleichheit und soziale Distanz hinweist. Die Dunkelheit könnte zudem für verborgene Aspekte oder moralische Ambivalenzen stehen. Insgesamt erweckt das Bild einen Eindruck von Isolation, Erschöpfung und einer stillen, aber spürbaren sozialen Kluft.