Madonna and Child with the Magdalen Jacopino del Conte (1510/15-1598)
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Jacopino del Conte – Madonna and Child with the Magdalen
Ort: John and Mable Ringling Museum of Art, Sarasota.
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Zu ihrer Rechten befindet sich ein nacktes Kind, dessen Körper von einem üppigen Lockenkopf bedeckt wird. Er hält eine kleine, verzierte Schale oder einen Becher in seiner Hand und fixiert die dritte Person im Bildgeschehen mit aufmerksamen Augen. Seine Darstellung ist von einer gewissen Unschuld geprägt, doch gleichzeitig schwingt auch ein Hauch von Neugierde mit.
Die dritte Figur, eine Frau mit rötlich-braunem Haar, das lose aus ihrem Tuch fällt, beachtet das Kind und die Schale in seiner Hand. Ihr Blick ist aufmerksam und fast fragend; sie scheint Anteilnahme zu zeigen. Ihre Kleidung ist schlicht gehalten, im Gegensatz zum prunkvollen Gewand der zentralen Frau.
Die Farbgebung des Gemäldes ist warm und erdverbunden. Dunkle Brauntöne dominieren den Hintergrund und schaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre. Das Licht fällt weich auf die Figuren, wodurch ihre Körperkonturen modelliert werden und ihnen eine gewisse Plastizität verleihen. Die Hauttöne sind realistisch dargestellt, wobei besonders die Zartheit der Kindshaut hervorgehoben wird.
Die Komposition ist eng gehalten; die Figuren stehen dicht beieinander, was die Intimität des Augenblicks unterstreicht. Die Anordnung suggeriert eine Dreiecksbeziehung, wobei die zentrale Frau als Spitze dient und die beiden anderen Frauen und das Kind die Seiten bilden.
Subtextuell könnte es sich um eine Szene der Barmherzigkeit oder der Demut handeln. Das nackte Kind, möglicherweise ein Symbol für Unschuld und Verletzlichkeit, wird von den beiden Frauen beobachtet. Die Schale in seiner Hand könnte eine Metapher für Gaben, Nahrung oder spirituelle Erleuchtung sein. Der melancholische Blick der zentralen Frau lässt auf eine tiefe innere Reflexion schließen, während die Aufmerksamkeit der anderen Frau ein Gefühl der Anteilnahme und des Mitgefühls vermittelt. Es entsteht ein Eindruck von stiller Kontemplation und einer komplexen zwischenmenschlichen Beziehung.