Pygmalion and the Image – The Heart Desires Sir Edward Burne-Jones (1833-1898)
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Sir Edward Burne-Jones – Pygmalion and the Image - The Heart Desires
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
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Hinter ihm, in einem Arkadenbogen, befinden sich zwei weitere Figuren, ebenfalls weiblich, in ätherischen, bläulichen Gewändern. Sie scheinen in eine ferne Betrachtung versunken zu sein, was eine Atmosphäre der Distanz und Unnahbarkeit erzeugt. Ihre Anwesenheit verstärkt das Gefühl der Isolation des Künstlers.
Dominierend im Hintergrund ist eine klassizistische Statue, die von einem sanften, diffusen Licht umgeben ist. Die Statue zeigt eine weibliche Figur in einer Bewegung des Entstehens oder der Verwandlung. Sie wirkt fast wie eine Verkörperung der Ideale Schönheit und Perfektion, die der Künstler zu erreichen sucht. Die Statue ist nicht vollendet, was eine Andeutung darauf geben könnte, dass die schöpferische Kraft des Künstlers immer mit dem Unvollkommenen konfrontiert ist.
Der Raum selbst ist durch eine architektonische Struktur mit Säulen und Bögen definiert, was an einen antiken Tempel oder eine klassizistische Werkstatt erinnert. Ein stillgelegtes Staffelei mit einem Leinengestell in der unteren linken Ecke unterstreicht die Thematik des künstlerischen Schöpfens und des Scheiterns. Ein Lorbeerkranz am Fuß des Staffeleis könnte sowohl für den Sieg als auch für die Vergeblichkeit des Strebens nach künstlerischer Unsterblichkeit stehen.
Die Farbgebung ist gedämpft und von einer kühlen Atmosphäre geprägt. Die grauen und bläulichen Töne verstärken den Eindruck der Melancholie und des Verfalls. Das Licht, das von oben scheint, betont die Figuren und die Statue und lenkt den Blick des Betrachters auf die zentralen Elemente der Komposition.
Die Darstellung deutet auf eine Auseinandersetzung mit der menschlichen Kreativität und den Grenzen des künstlerischen Ausdrucks hin. Es könnte sich um die Darstellung eines Künstlers handeln, der seine eigene Schöpfung nicht erreichen kann oder der sich in einer unerfüllten Liebe verliert – eine Reflexion über die Sehnsucht nach einer Idealität, die unerreichbar scheint. Die Verbindung zwischen Künstler, Statue und den weblichen Figuren im Hintergrund lässt auf eine komplexe Beziehung von Inspiration, Verlangen und unerfüllter Sehnsucht schließen. Die Szene verströmt eine Atmosphäre von stiller Resignation und dem Bewusstsein der eigenen Begrenztheit.