Edgar Degas On the Street in the Rain 58359 1124 часть 2 -- European art Европейская живопись
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часть 2 -- European art Европейская живопись – Edgar Degas On the Street in the Rain 58359 1124
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Die Komposition wird von mehreren Figuren dominiert, die hastig Schutz vor dem Regen suchen. Sie sind in dunkle Umrisse gefasst, wobei die Details durch eine feine, fast punktierte Linienführung angedeutet werden. Die Kleidung der Personen ist nur schematisch dargestellt, was ihre Individualität reduziert und sie zu anonymen Akteuren im urbanen Raum macht. Einige halten Schirme hoch, andere versuchen sich unter Vordächern oder in Hauseingängen zu verstecken.
Die vertikale Ausrichtung des Bildes wird durch die senkrechten Linien der Gebäude und der Schirme verstärkt. Die horizontalen Elemente – das Pflaster, die Fahrbahn – wirken hingegen fragmentiert und unruhig, was die Dynamik des regnerischen Tages widerspiegelt. Der Regen selbst ist nicht direkt sichtbar, aber seine Präsenz wird durch die geschwärzten Bereiche und die allgemeine Atmosphäre der Eile und des Unbehagens vermittelt.
Die Lichtführung ist gedämpft; es scheint sich um ein trübes, diffuses Licht zu handeln, das von den dunklen Oberflächen reflektiert wird. Dies trägt zur melancholischen Stimmung bei. Die sparsame Verwendung heller Linien erzeugt einen Kontrast und lenkt die Aufmerksamkeit auf bestimmte Bereiche der Szene, wie beispielsweise die Gesichter einiger Passanten oder die Kante eines Schirms.
Die Zeichnung scheint eine Momentaufnahme des Alltags einzufangen – ein flüchtiger Blick auf das Leben in einer belebten Stadt unter widrigen Bedingungen. Es liegt eine gewisse Distanzierung vor, als ob der Künstler sich selbst als Beobachter positioniert hätte, der die Szene aus dem Verborgenen betrachtet. Die Anonymität der Figuren und die Betonung des urbanen Umfelds lassen aufdeuten, dass es weniger um individuelle Porträts geht, sondern vielmehr um eine Reflexion über das moderne Leben in der Großstadt – seine Hektik, seine Entfremdung und seine oft ungemütliche Realität. Die Signatur des Künstlers unten rechts wirkt fast beiläufig, als wäre sie ein nachträglicher Gedanke, der die Flüchtigkeit des Moments unterstreicht.