p-ge tcal2001 04 Gil Elvgren (1914-1980)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Gil Elvgren – p-ge tcal2001 04
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ihre Kleidung ist auffällig: Ein knappes Oberteil in Rot und Weiß, kombiniert mit einem ebenfalls weißen Rock, dessen Saum durch eine Bewegung des Körpers angehoben wird. Darunter sind schwarze Strumpfhosen und ein Hauch von Spitze sichtbar, was einen spielerischen, verführerischen Unterton erzeugt. Die Pose ist selbstbewusst und herausfordernd; sie blickt direkt den Betrachter an, mit einem leicht verschmitzten Lächeln. Ihre Haare sind sorgfältig gestylt, die Füße in eleganten Schuhen.
Die Parkbank dient als zentrales Element der Komposition und betont die Isolation der Frau. Sie scheint sich nicht vor dem Regen zu schützen, sondern genießt vielmehr die Aufmerksamkeit, die sie möglicherweise erregt. Die Darstellung suggeriert eine gewisse Künstlichkeit und Inszenierung; es ist unwahrscheinlich, dass diese Szene authentisch ist.
Subtextuell könnte das Werk als Kommentar zur Weiblichkeit, Sexualität und der Konstruktion von Bildern im öffentlichen Raum interpretiert werden. Der regnerische Tag mag für Melancholie oder Einsamkeit stehen, während die glamouröse Erscheinung der Frau eine Fassade darstellt. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen dem vermeintlich Alltäglichen (Parkbank, Regen) und dem Künstlichen (die Inszenierung der Frau). Die Signatur des Künstlers unten rechts verleiht dem Werk einen Hauch von Authentizität, untergräbt diese aber gleichzeitig durch die offensichtliche Theatralik der Szene. Insgesamt wirkt das Bild wie eine humorvolle, leicht ironische Betrachtung gesellschaftlicher Schönheitsideale und Rollenbilder.