quickchangeartist Gil Elvgren (1914-1980)
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Gil Elvgren – quickchangeartist
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Die Farbgebung ist typisch für Illustrationen aus Mitte des 20. Jahrhunderts: kräftige Rot- und Lilatöne kontrastieren mit dem Weiß des Autos und den hellen Hauttönen der Frau. Die Beleuchtung wirkt weich und schmeichelhaft, was die Darstellung zusätzlich idealisiert.
Die subtextuelle Ebene dieser Darstellung ist von einer Mischung aus Humor und gesellschaftlicher Kritik geprägt. Einerseits wird das Bild durch die Kombination von Weiblichkeit und mechanischer Arbeit bewusst provokativ inszeniert. Es unterläuft traditionelle Geschlechterrollen, indem es eine Frau in einer typisch männlichen Aufgabe zeigt. Andererseits schwingt ein gewisser Kitsch mit, der an Werbeplakate erinnert, die oft Frauen als sexuelle Objekte präsentierten. Die Pose der Frau, ihre leicht angedeutete Verlegenheit und ihr Blick wirken fast komisch, während sie gleichzeitig eine gewisse Selbstverständlichkeit ausstrahlen.
Die Anordnung des Werkzeugs – ein Schraubenschlüssel liegt am Boden, das Rad ist abgenommen – deutet auf einen Moment der Handlung hin, eingefroren in der Zeit. Es entsteht die Frage, ob die Frau tatsächlich handwerklich geschickt ist oder ob es sich um eine inszenierte Pose handelt. Die Signatur des Künstlers im unteren rechten Eck deutet darauf hin, dass es sich um eine illustrierte Arbeit handelt, möglicherweise für einen Werbezweck konzipiert. Insgesamt hinterlässt das Bild den Eindruck einer spielerischen Auseinandersetzung mit Konventionen und Geschlechterbildern, eingebettet in die Ästhetik der Nachkriegszeit.