Saint John the Baptist Pointing to Christ Bartolome Esteban Murillo (1618-1682)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Bartolome Esteban Murillo – Saint John the Baptist Pointing to Christ
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Rechts von ihm steht eine zweite Figur, ebenfalls mit dunklem Haar und Bart, jedoch in einem deutlich anderen Gewand. Er trägt ein rotes Tuch oder eine Tunika, die nur seine obere Körperhälfte bedeckt, während sein Unterkörper nackt ist. Seine Füße sind barfuß. Diese Gestalt deutet mit ausgestrecktem Arm in Richtung des Hintergrunds und hält einen Stab oder eine Rute in der anderen Hand.
Der Hintergrund zeigt eine verschwommene Landschaft mit Bäumen und einem Flusslauf im fernen Bereich. Der Himmel ist dunkelgrau gehalten, fast stürmisch wirkend. Über den Figuren schweben zwei Banner: Einer trägt die lateinische Inschrift QVNO CETERVM FILIVM, der andere HVIC EST MAGNVM DONVM DOMINI. Ein Adler und eine Taube sind auf diesen Bannern abgebildet.
Die Komposition ist symmetrisch aufgebaut, wobei die beiden Figuren das Zentrum bilden. Die Farbgebung ist gedämpft, mit starken Kontrasten zwischen dem lilafarbenen Gewand des einen Mannes und dem roten der anderen. Das Licht fällt von links herein und beleuchtet vor allem die Gesichter der Männer.
Subtextuell scheint es sich um eine Szene der Zeugenschaft oder Ankündigung zu handeln. Die Figur auf der rechten Seite, mit ihrer Geste der Verweisung, könnte als Vorbote interpretiert werden, der auf eine höhere Macht oder ein Ereignis hinweist. Der Mann im lilafarbenen Gewand wirkt wie ein Beobachter, vielleicht ein Zeuge dieser Offenbarung. Die Banner und die Symbole Adler und Taube verstärken den religiösen Charakter des Bildes und deuten auf göttliche Einwirkung hin. Die Nacktheit der Figur rechts könnte eine Darstellung von Unschuld oder Demut symbolisieren. Insgesamt erzeugt das Gemälde eine Atmosphäre der Andacht und Erwartung, vermittelt aber auch ein Gefühl von Melancholie und Kontemplation.