#47305 Alexandre De Riquer e Ynglada (1856-1920)
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Alexandre De Riquer e Ynglada – #47305
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Die Landschaft um sie herum ist von einer diffusen, fast nebligen Atmosphäre durchzogen. Die Bäume im Hintergrund verschwimmen zu dunklen Formen, die kaum Konturen erkennen lassen. Ein schmaler Pfad windet sich in der Ferne, erweckt aber keine Sehnsucht nach Bewegung oder Fortschritt; vielmehr wirkt er wie ein stilles Zeugnis vergangener Wege.
Die Farbgebung ist reduziert auf warme Brauntöne und Beige, was eine Atmosphäre von Vergänglichkeit und Nostalgie verstärkt. Die Textur der Zeichnung, die durch feine Linien entsteht, verleiht dem Bild eine taktile Qualität und betont die Rauheit der Umgebung.
Es liegt ein Unterton von Isolation in der Darstellung vor. Die Frau scheint allein zu sein, abgeschnitten von jeglicher menschlichen Gesellschaft. Das Gewässer könnte als Symbol für das Unbewusste oder für verborgene Emotionen interpretiert werden, in deren Tiefe die Frau versinkt. Der Pfad im Hintergrund mag eine Metapher für verlorene Möglichkeiten oder unerfüllte Sehnsüchte darstellen.
Insgesamt erzeugt die Zeichnung einen Eindruck von stiller Melancholie und innerer Einkehr. Sie lädt den Betrachter ein, über die Vergänglichkeit des Lebens und die Suche nach Sinn in einer oft unübersichtlichen Welt zu reflektieren.