The Fire Pheasant Of The Island Of Java William Daniell (1769-1837)
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William Daniell – The Fire Pheasant Of The Island Of Java
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Neben diesem imposanten Exemplar befindet sich ein zweiter, kleinerer Vogel, dessen Farbgebung eher gedeckt ist – bräunliche Töne dominieren hier. Er scheint sich etwas abseits zu halten, fast scheu, und blickt in eine andere Richtung. Diese Gegenüberstellung der beiden Vögel könnte als Darstellung von Stärke und Zartheit, oder vielleicht auch von Dominanz und Unterordnung interpretiert werden.
Der Hintergrund ist bewusst unscharf gehalten und suggeriert eine üppige Vegetation: Palmen, Büsche und im fernen Hintergrund andeutungsweise Berge. Ein Wasserlauf lässt vermuten, dass es sich um ein feuchtes, tropisches Ökosystem handelt. Die Farbpalette ist insgesamt warm und erdverbunden, mit einem Spiel aus Braun-, Grün- und Gelbtönen.
Die Malerei scheint eine wissenschaftliche Absicht zu verfolgen – die detaillierte Darstellung des Vögelgefieders und der Körperhaltung lässt vermuten, dass es sich um eine Art naturgetreue Abbildung handelt. Gleichzeitig wird aber auch ein gewisser ästhetischer Anspruch deutlich: Die Komposition ist ausgewogen, das Licht fällt weich auf die Figuren, und die Farbgebung erzeugt eine harmonische Atmosphäre.
Subtextuell könnte die Darstellung des exotischen Vogels als Symbol für Entdeckung und Fremde wirken. In einer Zeit der Kolonialisierung und wissenschaftlichen Expeditionen mag ein solches Bild dazu gedient haben, das Interesse an fernen Ländern und deren Flora und Fauna zu wecken. Die Gegenüberstellung der beiden Vögel könnte zudem eine Reflexion über die Vielfalt der Natur und die unterschiedlichen Lebensweisen im Tierreich darstellen. Der Blick des Hauptvogels könnte als Einladung zur Betrachtung und zum Verständnis dieser fremden Welt interpretiert werden.