#24781 Josep Navarro Vives
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Josep Navarro Vives – #24781
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Die Häuser selbst sind geometrisch vereinfacht dargestellt; Details fehlen weitgehend. Die Dächer wirken massiv und fast wie Fortsetzungen der Fassaden, was eine gewisse Schwere und Enge suggeriert. Es entsteht ein Eindruck von Uniformität und möglicherweise auch von Anonymität.
Der Himmel im Hintergrund ist in einem diffusen Grün-Grau gemalt, das die Atmosphäre zusätzlich verdichtet und eine Art bedrückende Stimmung erzeugt. Die Farbgebung trägt zur Abstraktion der Darstellung bei und lenkt den Fokus auf die Formalelemente.
Die Komposition wirkt statisch und geschlossen. Es gibt keine Hinweise auf Bewegung oder Lebendigkeit. Die Häuser stehen dicht aneinander, fast wie in einer Barriere angeordnet. Dies könnte als Metapher für soziale Isolation oder eine eingeschränkte Lebenswelt interpretiert werden. Die fehlende Perspektive verstärkt den Eindruck von Unübersichtlichkeit und erzeugt ein Gefühl der Beklemmung.
Es lässt sich vermuten, dass die Darstellung nicht primär eine realistische Abbildung einer Siedlung sein will, sondern vielmehr eine Auseinandersetzung mit Themen wie Urbanität, Entfremdung und dem Verlust individueller Identität in einer standardisierten Umgebung. Die Reduktion auf geometrische Formen und das monotone Farbschema verstärken diesen Eindruck von Distanzierung und Verdinglichung.