Study For Perseus And Andromeda Félix Édouard Vallotton (1865-1925)
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Félix Édouard Vallotton – Study For Perseus And Andromeda
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Die Frau befindet sich in einer Art Drehung; ihr Oberkörper neigt sich nach vorn, während der untere Teil des Körpers leicht zurück geneigt ist. Ein Arm ist hochgeführt, die Hand scheint etwas zu erreichen oder anzufassen, während der andere Arm den Körper umarmt und eine gewisse Balance suggeriert. Der Kopf ist ebenfalls in eine Drehung einbezogen, das Gesicht wirkt konzentriert und nachdenklich. Die Frisur ist hochgesteckt, was die Eleganz der Figur unterstreicht.
Die Darstellung des Körpers ist idealisiert, aber nicht ohne eine gewisse Natürlichkeit. Man erkennt die anatomischen Strukturen, jedoch sind diese durch die fließenden Linien und die leichte Unvollständigkeit in den Details entschärft. Die Perspektive ist von der Seite gewählt, was die dreidimensionale Form der Figur betont.
Die Subtexte dieser Studie lassen sich möglicherweise im Kontext einer mythologischen Erzählung verorten. Die Pose könnte eine Bewegung des Aufsteigens oder des Ausbrechens symbolisieren – ein Ringen mit Schicksal oder Umständen. Das ausgestreckte Arm deutet auf Hoffnung, Anstrengung oder das Ergreifen nach etwas Unnahbarem hin. Die leicht angespannte Haltung und die Konzentration im Gesicht lassen zudem eine innere Auseinandersetzung erahnen.
Der handschriftliche Text am unteren Rand des Blattes trägt zur Interpretation bei, ohne dass der genaue Inhalt hier näher erläutert werden kann. Er deutet auf eine persönliche Reflexion oder einen Kommentar des Künstlers hin, der die Bedeutung der Studie weiter vertieft. Insgesamt wirkt das Werk wie ein Moment eingefangener Bewegung und innerer Spannung, ein Ausdruck von Anstrengung und vielleicht auch Erlösung.