The Last Hours of Mozart (1756-91) Henry Nelson O’neil (1817-1880)
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Henry Nelson O’neil – The Last Hours of Mozart (1756-91)
Ort: Leeds Museums and Galleries (Leeds Museums and Galleries, Leeds City Council), Leeds.
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Um das Bett herum versammelt sich eine Gruppe von Männern. Ihre Kleidung deutet auf eine gehobene Gesellschaft hin, mit Fracks und Weste, die in den damaligen Zeitgeist passen. Einige der Männer blicken auf das Notenblatt, andere wirken besorgt und nachdenklich. Ein Mann, vermutlich ein Arzt, steht am Fussende des Bettes und scheint die Lage zu beurteilen. Eine junge Frau, möglicherweise die Ehefrau der Person im Bett, hält an dessen Seite Wache, ihr Blick voller Sorge und Trauer.
Ein Kontrabass steht links von dem Bett, daneben liegen verstreute Blätter. Ein Fenster im Hintergrund lässt Tageslicht herein, aber die Atmosphäre wirkt gedrückt und melancholisch. Die schweren, dunkelblauen Vorhänge verstärken diesen Eindruck und rahmen die Szene ein.
Die Darstellung evoziert eine tiefe Anteilnahme und eine Atmosphäre der Sterblichkeit. Die Versammlung deutet auf eine Bedeutungserwartung hin, möglicherweise ein letztes Abschiednehmen oder eine feierliche Würdigung des Lebenswerkes. Die Konzentration auf das Notenblatt lässt den Schluss zu, dass die Musik ein zentrales Element in der Lebensgeschichte der dargestellten Person spielt und selbst im Angesicht des Todes eine Bedeutung behält. Es scheint, als ob die Anwesenden versuchen, durch die Musik Trost zu finden oder dem Sterbenden Gesellschaft zu leisten. Der Kontrabass und die verstreuten Blätter unterstreichen die Verbindung zur musikalischen Tätigkeit und lassen den Eindruck eines kreativen Schaffens hinter sich entstehen, das nun zu Ende geht. Die Szene ist von einer stillen Würde und einem Hauch von Tragik geprägt, der den Betrachter in ihren Bann zieht.