Saint Jerome Bernardo Cavalino
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Bernardo Cavalino – Saint Jerome
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Die Körperhaltung der Figur ist von Anspannung geprägt. Er stützt sich mit einer Hand an einen Felsen, während die andere den Inhalt eines Buches hält, welches er offenbar studiert oder schreibt. Die Darstellung des Körpers ist naturalistisch und betont seine Muskelkraft, gleichzeitig wird eine gewisse Abnutzung durch das Leben deutlich. Ein leuchtend roter Stoff bedeckt ihn teilweise, kontrastiert mit der nackten Haut seiner Brust und Beine.
Die Umgebung wirkt karg und unwirtlich. Der Fels bildet einen Großteil des Hintergrunds aus und verstärkt den Eindruck von Isolation und Askese. Dunkelheit umgibt die Figur, lediglich einige Bereiche werden durch ein diffuses Licht beleuchtet, was eine dramatische Wirkung erzeugt. Ein Tier, vermutlich ein Hirsch, befindet sich im unteren rechten Bildbereich; seine Anwesenheit könnte symbolisch für Unschuld oder auch für eine drohende Gefahr interpretiert werden.
Die Komposition ist auf die zentrale Figur fokussiert. Die vertikale Ausrichtung der Darstellung verleiht ihr eine monumentale Qualität und unterstreicht ihre spirituelle Bedeutung. Der Kontrast zwischen Licht und Schatten, sowie zwischen dem nackten Körper und dem roten Stoff, erzeugt Spannung und lenkt den Blick des Betrachters.
Die Subtexte dieser Darstellung lassen auf ein Leben in Abgeschiedenheit und kontemplative Beschäftigung schließen. Die Figur scheint sich bewusst von weltlichen Vergnügungen distanziert zu haben, um eine tiefere spirituelle Erkenntnis zu erlangen. Der Hirsch könnte als Hinweis auf die Verbindung zwischen Mensch und Natur oder auch als Vorbote eines tragischen Ereignisses verstanden werden. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von Stärke, Einsamkeit und tiefer Religiosität.