Bruce Roberts – Unknown 02, De Bruce Roberts
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Bruce Roberts – Bruce Roberts - Unknown 02, De
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Das linke Pferd ist in warmen, erdigen Tönen gehalten – Ocker, Rostrot und Braun dominieren. Es wirkt kraftvoll und vorwärtsdrängend, die Beine sind angedeutet, aber nicht klar definiert, was den Eindruck von Geschwindigkeit verstärkt. Das rechte Pferd hingegen erscheint in kühleren Blautönen und Grautönen dargestellt. Seine Form ist noch flüchtiger als die des ersten Tieres, fast wie ein Schatten oder eine Erinnerung an ein Pferd. Es scheint sich dem Betrachter zuzuwenden, der Kopf ist leicht geneigt, was einen Hauch von Melancholie oder Nachdenklichkeit vermittelt.
Die Farbgebung trägt maßgeblich zur Stimmung des Werkes bei. Die Kontraste zwischen den warmen und kalten Tönen erzeugen eine Spannung, die das Auge des Betrachters fesselt. Der Hintergrund ist in einem diffusen Blau gehalten, was die Pferde noch stärker hervorhebt und ihnen einen gewissen Schwebezustand verleiht.
Es lässt sich vermuten, dass der Künstler hier nicht primär an einer realistischen Darstellung interessiert war, sondern vielmehr an der Vermittlung eines Gefühls, einer Atmosphäre. Die flüchtigen Linien und Farbaufträge lassen den Eindruck entstehen, als ob die Pferde gerade im Begriff wären zu verschwinden, in eine andere Realität überzugehen.
Ein möglicher Subtext könnte die Vergänglichkeit des Lebens oder die Beziehung zwischen Erinnerung und Wirklichkeit sein. Das Zusammenspiel der beiden Pferde – das kraftvolle, vorwärtsdrängende Tier und der schattenhafte, melancholische – könnte auch als Metapher für Gegensätze im menschlichen Dasein interpretiert werden: Leben und Tod, Freude und Trauer, Stärke und Schwäche. Die Signatur des Künstlers am unteren Bildrand wirkt fast wie ein stummer Kommentar zu dieser flüchtigen Darstellung.