Selfportrait Martin van Meytens II (1695-1770)
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Martin van Meytens II – Selfportrait
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Künstler trägt ein dunkles Jackett mit goldener Stickerei über einem roten Wams. Das auffällige Detail ist die Kombination aus dunkler Kleidung und dem leuchtenden Rot, die eine gewisse Lebendigkeit und Selbstbewusstsein ausstrahlt. Ein goldenes Medaillon, das er an einer schwarzen Kordel trägt, deutet auf eine gewisse gesellschaftliche Stellung oder eine Auszeichnung hin. Die Hände ruhen auf einem geöffneten Fach, aus dem Blätter herausragen, was auf seine Tätigkeit als Künstler verweist. Ein weiteres Blatt liegt auf dem Tisch vor ihm.
Das Gesicht des Künstlers ist von einem hellen, fast schon wachsartigen Teint geprägt, der durch die aufgestellte, toupierte Frisur zusätzlich betont wird. Der Blick ist direkt und selbstsicher in die Kamera gerichtet. Ein leichtes Lächeln umspielt die Lippen und verleiht dem Porträt einen Hauch von Gelassenheit und Zufriedenheit.
Die Komposition wirkt bewusst inszeniert. Die Säule, auf der der Tisch ruht, bildet eine Art Podest, das den Künstler optisch hebt und seine Bedeutung unterstreicht. Die dunklen Hintergrundflächen verstärken den Kontrast und lenken den Blick auf die Hauptfigur.
Subtextuell könnte das Porträt als eine Selbstdarstellung des Künstlers als intellektuellen und gesellschaftlich anerkannten Menschen verstanden werden. Die Werkzeuge des Handwerks (Papiere, Fach) und die luxuriöse Kleidung suggerieren sowohl künstlerische Fertigkeit als auch Wohlstand. Der direkte Blick und das Lächeln könnten als Ausdruck von Selbstvertrauen und Stolz auf die eigene Arbeit interpretiert werden. Die Dunkelheit des Hintergrunds könnte zudem die Konzentration auf die künstlerische Tätigkeit symbolisieren und von Ablenkungen frei machen. Insgesamt vermittelt das Porträt ein Bild von einem Künstler, der seine Rolle und seinen Status bewusst inszeniert.