Surprise aka Alice Gerson William Merritt Chase (1849-1916)
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William Merritt Chase – Surprise aka Alice Gerson
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Auf dem Schoß der Frau liegt ein Strauß Blumen, dessen Farbpalette – Gelb, Rot, Orange – einen Kontrast zum ruhigen Pastellton ihrer Kleidung bildet. Die Blumen scheinen nicht sorgfältig arrangiert, sondern eher locker drapiert, was einen Hauch von Natürlichkeit in die inszenierte Szene bringt.
Der Hintergrund ist unscharf und in warmen, rötlich-beigen Tönen gehalten. Er lässt die Frau wie in einem Scheinwerferlicht stehen und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf ihre Gestalt. Die lockere Malweise mit sichtbaren Pinselstrichen verleiht dem Werk eine gewisse Spontaneität und Lebendigkeit.
Die Komposition ist schlicht und konzentriert sich auf die Darstellung der Frau und ihrer Mimik. Hier weht eine subtile Spannung, die sich in der leicht geneigten Kopfhaltung und dem fragenden Blick manifestiert. Es entsteht der Eindruck einer Beobachterin, die in Gedanken versunken ist und auf etwas wartet. Die Atmosphäre ist von einer stillen Erwartung, vielleicht sogar einer leisen Überraschung, erfüllt. Die leicht unvollständige Darstellung, insbesondere im Bereich der Hände und des Hintergrunds, verstärkt diesen Eindruck von Momenthaftigkeit und Geheimnis. Es bleibt offen, was die Frau beobachtet oder worauf sie wartet – die Intimität des Augenblicks wird dem Betrachter bewusst vermittelt.