moran15 Thomas Moran
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Thomas Moran – moran15
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Der vordere Teil des Bildes wird von steilen, erdigen Hängen eingenommen, die in warmen Gelb- und Brauntönen gemalt sind. Diese Farbigkeit steht im Kontrast zu den kühlen Blautönen, die das obere Drittel der Leinwand bestimmen. Ein schmaler Pfad schlängelt sich am Fuß der Felsen entlang, ein Hinweis auf menschliche Präsenz in dieser überwältigenden Naturkulisse. Am rechten Bildrand findet sich eine kleine Gruppe von Bäumen, die als weitere Maßstäbe für die Größe der Landschaft dienen und gleichzeitig einen Hauch von Geborgenheit vermitteln.
Die Komposition ist stark pyramidal aufgebaut, wobei die Felsformation im Vordergrund den unteren Scheitelpunkt bildet und die schneebedeckten Gipfel den oberen. Diese Anordnung verstärkt das Gefühl von Erhabenheit und Unbezwingbarkeit der Natur. Die dunkle, fast schwarze Leinwand um die Landschaft herum lenkt die Aufmerksamkeit ausschließlich auf das Motiv und betont dessen Isolation.
Es liegt eine gewisse Melancholie in dieser Darstellung vor. Der Himmel ist nicht strahlend blau, sondern eher trüb und bedrohlich. Die Felsen wirken karg und unversöhnlich. Man könnte hier von einer Darstellung der Natur als einer überwältigenden Kraft sprechen, die den Menschen seiner Bedeutung beraubt. Gleichzeitig suggeriert der Pfad im Vordergrund aber auch eine Möglichkeit der Auseinandersetzung mit dieser Macht – ein Versuch, sich ihr anzunähern und sie zu verstehen. Die Malerei scheint somit eine Ambivalenz zwischen Ehrfurcht und Angst vor der Natur auszudrücken.