Portrait of a Woman as Diana Jean Marc Nattier
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Jean Marc Nattier – Portrait of a Woman as Diana
Ort: The Cleveland Museum of Art, Cleveland.
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Auf ihrem Haupt trägt sie eine Blumengirlande, die auf eine Verbindung zur Natur und möglicherweise zu Göttlichkeit hindeutet. In ihrer rechten Hand hält sie einen Bogen, der unverkennbar auf die griechische Göttin Artemis (Diana) anspielt, Schutzgöttin der Jagd, der Wildnis und der Jungfrauheit. Der Bogen ist hier nicht als Werkzeug der Jagd zu verstehen, sondern vielmehr als Attribut, das die Identität der Frau mit dieser mythologischen Figur verknüpft.
Der Hintergrund ist unscharf gehalten und zeigt andeutungsweise eine parkähnliche Landschaft mit Bäumen und einem verschwommenen Himmelsstrich. Die Dunkelheit im Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf die dargestellte Frau.
Die Farbgebung ist geprägt von warmen Tönen, insbesondere auf dem Gesicht der Frau, wodurch ein Hauch von Vitalität und Gesundheit entsteht. Die Verwendung von Licht und Schatten erzeugt eine plastische Wirkung und betont die Konturen ihrer Gestalt.
Die Subtexte dieses Porträts sind vielfältig. Einerseits scheint die Dargestellte ihre gesellschaftliche Stellung und ihren Reichtum zu präsentieren, andererseits wird sie durch die Verbindung zur Figur der Diana mit Tugenden wie Unabhängigkeit, Stärke und Verbindung zur Natur in Verbindung gebracht. Es ist möglich, dass das Porträt als eine Selbstdarstellung dient, in der die Frau sich als Frau von Stand und gleichzeitig als eine Verkörperung von weiblicher Kraft und Anmut inszeniert. Die Anspielung auf die klassische Mythologie verleiht dem Porträt eine zusätzliche Ebene der Bedeutung und suggeriert eine Verbindung zur zeitlosen Schönheit und Stärke der Antike.