#44689 Aurelio Arteta (1879-1940)
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Aurelio Arteta – #44689
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Die Darstellung der Figur ist stilisiert und reduziert auf wesentliche Linienführung. Die Gesichtszüge sind nur angedeutet, wodurch eine gewisse Distanz entsteht und die Identität der Frau verschwimmt. Auch die Kleidung wirkt vereinfacht; ein Umhang fällt von ihren Schultern herab und verleiht ihr eine fast monumentale Erscheinung.
Die Stadtlandschaft im Hintergrund ist dicht bebaut mit Häusern unterschiedlicher Höhe und Form. Ein Kirchturm ragt in den Himmel empor, was einen religiösen oder gesellschaftlichen Kontext andeutet. Die Gebäude sind grob skizziert und wirken beinahe erdrückend auf die einzelne Figur. Die Perspektive ist ungewöhnlich; die Häuser scheinen sich zu einer Wand zusammenzuschließen, was das Gefühl der Isolation der Frau verstärkt.
Es entsteht ein Eindruck von Unruhe und vielleicht auch Bedrohung. Die Zeichnung könnte als Metapher für die Entfremdung des Einzelnen in einer komplexen und anonymen Gesellschaft interpretiert werden. Die angespannte Haltung der Frau, kombiniert mit dem erdrückenden Hintergrund, lässt Raum für Interpretationen über Angst, Schutzbedürfnis oder den Wunsch nach Freiheit. Die Schwarzweißdarstellung unterstreicht die Dramatik des Szenarios und verstärkt die emotionale Wirkung.