#44683 Aurelio Arteta (1879-1940)
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Aurelio Arteta – #44683
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Im Vordergrund befindet sich eine Fontäne, die als zentraler Anziehungspunkt für die Menschenmassen dient. Mehrere Personen sind dargestellt: einige gehen zu Fuß, andere sitzen in Kutschen oder Trambahnen. Die Figuren sind nur schematisch angedeutet, ihre Gesichter und Details kaum erkennbar. Sie wirken wie flüchtige Beobachtungen im alltäglichen Treiben der Stadt. Zwei gelbe Straßenbahnen durchbrechen die Szene; sie stehen symbolisch für den Fortschritt und die moderne Mobilität, die in diese städtische Umgebung eindringen. Ein dunkleres Fahrzeug, möglicherweise ein frühes Automobil, ist ebenfalls erkennbar.
Die Beleuchtung scheint diffus und warm zu sein, was auf eine späte Tageszeit oder einen bedeckten Himmel hindeutet. Das Licht trägt zur allgemeinen Stimmung der Nostalgie und des Vergangenseins bei. Die Komposition wirkt dynamisch, obwohl die Formen vereinfacht sind. Die Linienführung ist fließend und organisch, was dem Bild eine gewisse Lebendigkeit verleiht.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über den Wandel einer Stadt interpretiert werden – der Übergang von traditionellen Fortbewegungsmitteln (Kutschen) zu modernen (Straßenbahnen, Automobil). Die anonymen Figuren und die gedämpfte Farbgebung lassen auf eine gewisse Entfremdung und Isolation im urbanen Raum schließen. Die Dominanz des Rot-Violetts könnte als Ausdruck einer vergangenen Epoche oder eines verlorenen Lebensgefühls gedeutet werden. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Bewegung, Leben und gleichzeitig auch von Melancholie und Vergänglichkeit.