twachtman snow late-1890s John Henry Twachtmann (1853-1902)
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John Henry Twachtmann – twachtman snow late-1890s
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Ein gewundener, ebenfalls mit einer dicken Schneedecke bedeckter Weg zieht sich im Vordergrund vor dem Haus her. Seine Spur deutet auf eine jüngste Passage hin, doch die Leere um ihn herum suggeriert eine Abwesenheit von Leben. Die Schneeweite ist fast schon blendend, wird aber durch die pastellartigen Farbtöne in Weiß, Grau und zarten Blautönen gemildert.
Links von dem Haus erhebt sich ein Hügel, der ebenfalls tief in Schnee versunken ist. Hier und da ragen dunkle Äste von Bäumen hervor, die den Himmel durchbrechen. Die Baumstruktur ist reduziert auf das Wesentliche, die Äste scheinen fast skelettartig in den Himmel zu ragen.
Der Himmel ist trüb und wolkig, dominiert von Grau- und Blautönen. Er verstärkt das Gefühl der Kälte und des Winternebel. Die Komposition ist ruhig und harmonisch, die Farbigkeit gedämpft und reduziert.
Die Szene erweckt den Eindruck einer stillen, fast schon melancholischen Stimmung. Hier weht kein Wind, es gibt keine Bewegung. Die Winterlandschaft wirkt wie eine Momentaufnahme, eingefangen in der Stille eines frostigen Tages.
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass der Künstler weniger an der detailgetreuen Darstellung der Landschaft interessiert war, als vielmehr an der Vermittlung einer Stimmung, an der Darstellung der Wirkung des Schnees und des Winterlichts. Die Reduktion auf einfache Formen und Farben verstärkt diese Wirkung zusätzlich. Eine gewisse Einsamkeit und Abgeschiedenheit scheinen in der Darstellung spürbar zu sein. Der Betrachter wird eingeladen, in die Stille der Szene einzutauchen und die Atmosphäre des Wintertages zu erleben.