Self portrait Anthony Van Dyck (1599-1641)
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Anthony Van Dyck – Self portrait
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Der Künstler hat hier mit deutlicher Präzision die Details des Gesichts herausgearbeitet. Die Nase ist markant, der Mund leicht geöffnet, was dem Gesicht eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Ein kleiner Schnurrbart ziert die Oberlippe. Die Schattierung, die vor allem im Bereich der Augenhöhlen und unter der Nase zu finden ist, erzeugt Tiefe und betont die dreidimensionale Wirkung des Porträts.
Der Hintergrund ist schlicht und neutral gehalten, was die Aufmerksamkeit vollständig auf die dargestellte Person lenkt. Die vertikalen Linien im unteren Bereich des Blattes, die vermutlich von der Druckpresse herrühren, wirken wie eine subtile Textur, die die Komposition ergänzt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein Werk handelt, das durch die Technik des Radierens entstanden ist. Die unterschiedlichen Linienstärken und die feinen Schraffuren tragen zu der filigranen Darstellung bei.
Die subtextuelle Ebene des Bildes scheint in der Selbstreflexion zu liegen. Der direkte Blick des Porträtierten suggeriert eine Auseinandersetzung mit sich selbst, eine Betrachtung der eigenen Persönlichkeit. Die ernste Miene und die sorgfältige Ausarbeitung der Gesichtszüge lassen zudem auf eine gewisse Selbstbewusstsein und eine bewusste Inszenierung des eigenen Images schließen. Es entsteht der Eindruck einer tiefgründigen Persönlichkeit, die sich der eigenen Betrachtung und der des Betrachters stellt.