#10502 Saulo Mercader
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Saulo Mercader – #10502
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Gesichtszüge sind stark stilisiert und wirken verzerrt, fast karikaturartig. Die Augen sind klein und blicken direkt den Betrachter an, wobei ein Hauch von Melancholie oder sogar Verbitterung darin zu erkennen ist. Der Mund ist schmal und leicht geöffnet, was einen Eindruck von Anspannung oder stiller Resignation vermittelt. Die Gesichtszüge wirken insgesamt wenig schmeichelhaft, sondern vielmehr darauf bedacht, eine bestimmte innere Haltung zu offenbaren.
Der Hintergrund besteht aus einem gleichmäßig roten Farbton, der die Figur isoliert und ihre Präsenz noch verstärkt. Diese monochrome Fläche trägt zur Intensität des Gesamtbildes bei und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf den Kopf.
Ein auffälliges Detail ist das blaue Element, das wie eine Art stilisierte Haartrage oder Kopfschmuck wirkt. Es ragt vertikal aus dem Kopf hervor und unterbricht die Einheitlichkeit der orange-gelben Farbgebung. Diese bläuliche Kontur könnte als Symbol für Individualität, Rebellion oder auch für eine Abgrenzung von gesellschaftlichen Normen interpretiert werden.
Die Signatur des Künstlers, unten rechts platziert, ist in einer schnörkellosen Schrift gehalten und fügt sich harmonisch in die Gesamtkomposition ein.
Subtextuell könnte das Werk als Auseinandersetzung mit Identität, Entfremdung oder der Darstellung des menschlichen Inneren verstanden werden. Die Verzerrung der Gesichtszüge und die intensive Farbgebung deuten auf eine innere Zerrissenheit hin, während die direkte Blickrichtung eine Konfrontation mit dem Betrachter herbeiführt. Es entsteht ein Eindruck von Verletzlichkeit und Stärke zugleich, was das Bild zu einer komplexen und vielschichtigen Darstellung macht.