seghers-and-denys garland of flowers with holy family c1650 Daniel Seghers (1590-1661)
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Daniel Seghers – seghers-and-denys garland of flowers with holy family c1650
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Die Girlande wirkt fast wie ein theatralischer Rahmen, der die zentrale Szene hervorhebt und gleichzeitig eine gewisse Distanz schafft. Der dunkle Hintergrund verstärkt diesen Effekt noch, indem er die Figuren in den Fokus rückt und ihnen eine Art intime Bühne bietet.
In diesem dunklen Zentrum erkennen wir drei Gestalten: Eine Frau, vermutlich Maria, hält ein Kind auf ihrem Schoß – offensichtlich Jesus. Neben ihnen steht eine männliche Figur, wahrscheinlich Josef. Die Darstellung ist klein gehalten und wirkt fast wie eine Andachtsbildnis, eingebettet in die prunkvolle Blumengirlande.
Die Kombination aus der profanen Schönheit der Blumen und dem heiligen Sujet der Familie Maria, Josef und Jesus erzeugt eine interessante Spannung. Die Blumen könnten als Symbol für Fruchtbarkeit, Reinheit und Vergänglichkeit interpretiert werden – Themen, die im Kontext der christlichen Ikonographie oft mit der Jungfrau Maria und dem Leben Jesu verbunden sind. Die üppige Darstellung der Blumen könnte auch als Hinweis auf den Reichtum des Himmelsreichs oder als Metapher für die Schönheit Gottes verstanden werden.
Es scheint, dass der Künstler hier eine Verbindung zwischen irdischer und göttlicher Welt herstellen wollte. Die Girlande dient dabei nicht nur als dekorativer Rahmen, sondern trägt zur Bedeutung des Gesamtbildes bei, indem sie ein Gefühl von Feierlichkeit und Ehrfurcht erzeugt. Der Kontrast zwischen dem Licht, das auf die Figuren fällt, und der Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt die spirituelle Dimension des Werkes zusätzlich.