aware of the holy David Johns
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David Johns – aware of the holy
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Die Formen sind überwiegend geometrisch angelegt, jedoch nicht starr oder präzise. Vielmehr wirken sie fragmentiert, überlappend und teilweise verschwommen, was einen Eindruck von Bewegung und Veränderung erzeugt. Es scheint, als ob die einzelnen Elemente in einem fortlaufenden Prozess der Entstehung und Auflösung stehen. Die Verwendung von scharfen Kanten neben weicheren Übergängen verstärkt diesen Effekt zusätzlich.
Besondere Aufmerksamkeit erregen die wiederholten Darstellungen von Händen oder Handpartien. Diese erscheinen an verschiedenen Stellen des Bildes, mal angedeutet, mal deutlicher herausgearbeitet und in unterschiedlichen Farben gefasst. Sie könnten als Symbole für Handlung, Berührung, Verbindung oder auch für Hilflosigkeit interpretiert werden. Die repetetive Darstellung verstärkt die Bedeutungsebene und lädt zu vielfältigen Assoziationen ein.
Die dunklen Bereiche am oberen und unteren Bildrand wirken wie eine Art Rahmen, der die zentrale Komposition hervorhebt und gleichzeitig einen Hauch von Mysterium hinzufügt. Sie lassen den Betrachter im Ungewissen darüber, was sich jenseits dieser Grenzen befindet.
Es entsteht ein Gefühl der Ambivalenz: Einerseits scheint es um eine Suche nach Orientierung oder Wahrheit zu gehen, andererseits wird diese Suche durch die fragmentierte Darstellung und die Farbkontraste erschwert. Die Malerei lässt Raum für subjektive Interpretationen und regt dazu an, eigene Bedeutungen in das Werk einzubringen. Die Abwesenheit klarer narrativer Elemente trägt zur Offenheit der Interpretation bei und ermöglicht eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Bildinhalt.