#26745 Jesus De Perceval
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Jesus De Perceval – #26745
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Im Vordergrund sitzt die Frau, deren Gesichtsausdruck schwer zu deuten ist – eine Mischung aus Melancholie und stiller Entschlossenheit scheint darin zu liegen. Sie hält ein Kind auf ihrem Schoß, das mit einem Strohhut gekrönt ist. Auf dem Tisch vor ihnen befindet sich ein Teller mit kleinen Fischen, der möglicherweise für die bescheidene Lebensweise oder die Notwendigkeit des Überlebens steht. Die Frau trägt eine einfache Tunika in Violett und ein weißes Kopftuch, was auf einen ländlichen Hintergrund hindeutet. Ihre Haltung ist angespannt, fast verkrampft, was den Eindruck erweckt, dass sie sich einer schwierigen Situation gegenübersieht.
Hinter der Frau befindet sich ein Fenster, das einen Blick auf eine idyllische Küstenlandschaft freigibt: Meer, Strand und weiße Häuser im Hintergrund. Ein Segelboot gleitet über die Wasseroberfläche, was möglicherweise für Hoffnung, Sehnsucht oder die Möglichkeit der Flucht steht. Der Kontrast zwischen dem beengten Innenraum und der weiten Landschaft verstärkt das Gefühl der Isolation und des Gefangenseins der Frau.
Die Farbgebung ist von kräftigen, fast grellen Tönen geprägt, insbesondere im Bereich des Gesichts der Frau und des Kindes. Diese Intensität könnte die emotionale Belastung oder die innere Zerrissenheit der dargestellten Szene unterstreichen. Die geometrischen Formen, wie die scharfen Linien der Wände und des Fensters, verleihen dem Bild eine gewisse Strenge und Distanz.
Es lassen sich verschiedene Subtexte erkennen: Die Darstellung einer Mutter-Kind-Beziehung in schwierigen Umständen, die Auseinandersetzung mit Armut und Entbehrung, aber auch die Sehnsucht nach Freiheit und einem besseren Leben. Das Bild scheint eine stille Reflexion über das menschliche Schicksal zu sein, geprägt von Hoffnung und Verzweiflung zugleich. Die Kombination aus realistischen Elementen und stilisierten Formen erzeugt eine Atmosphäre der Spannung und des Geheimnisvollen.