#26883 Jesus De Perceval
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Jesus De Perceval – #26883
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Darstellung der Anatomie wirkt stilisiert und überzeichnet. Die Schultern sind massiv und wirken fast wie eine schützende Schale um den Kopf. Die Beine sind eng aneinander gepresst, was die Enge und das Eingeschlossen-Sein unterstreicht. Die Füße sind nackt und scheinen kraftlos auf dem Boden zu ruhen.
Die Farbgebung ist gedämpft und düster gehalten. Ein dunkles Violett dominiert den Hintergrund, der die Figur isoliert und eine Atmosphäre von Trauer und Melancholie erzeugt. Die Hauttöne sind blass und wirken krankhaft, was die emotionale Verfassung der Person noch verstärkt. Ein leichter Blauton umgibt die Schultern, möglicherweise als Hinweis auf Kälte oder Distanz.
Die Komposition ist schlicht gehalten, wodurch die zentrale Figur in den Mittelpunkt rückt. Die Form der Gestalt erinnert an eine Art Kokon oder Embryo, was Assoziationen zu Geborgenheit, aber auch zur Isolation und zum Rückzug weckt.
Subtextuell könnte das Werk als Ausdruck von psychischem Leid interpretiert werden – ein Kampf mit inneren Dämonen, die den Einzelnen in sich selbst einsperren. Die fehlende Frontalität verstärkt den Eindruck der Intimität und des persönlichen Leidens. Es ist eine Darstellung eines Moments tiefer Verzweiflung, der jedoch auch eine gewisse Würde bewahrt. Die Abgeschiedenheit der Figur im dunklen Raum deutet auf ein Gefühl der Einsamkeit hin, während die geschlossene Körperhaltung den Wunsch nach Schutz und Trost signalisiert.