Modigliani Portrait of a girl, ca 1917, Tate gallery Amedeo Modigliani (1884-1920)
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Amedeo Modigliani – Modigliani Portrait of a girl, ca 1917, Tate gallery
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Die Darstellung ist von einer gewissen Stilisierung geprägt. Das Gesicht wirkt länglich, die Augen mandelförmig und der Mund schmal. Die Proportionen sind nicht naturalistisch, sondern wirken bewusst übersteigert und dadurch fast schon fremdartig. Die Augenbrauen sind betont und ziehen sich über die Stirn, was dem Gesichtsausdruck eine gewisse Intensität verleiht.
Die Farbgebung ist zurückhaltend. Dominieren dunkle, gedeckte Töne: Braun, Grau und Dunkelrot. Die Farbschichten sind oft grob aufgetragen, was eine gewisse Rauheit und Materialität hervorruft. Ein leichter Farbakzent findet sich im roten Farbton des Oberteils.
Der Gesamteindruck ist von einer melancholischen und nachdenklichen Stimmung geprägt. Das Gesicht der jungen Frau wirkt ernst und unnahbar. Sie scheint in sich gekehrt zu sein, in eine eigene Welt versunken. Es entsteht der Eindruck, dass hier nicht nur ein äußeres Abbild dargestellt wird, sondern auch eine Ahnung des inneren Zustands der Porträtierten.
Die Vereinfachung der Formen und die reduzierte Farbpalette lassen auf eine Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Abstraktion schließen. Es scheint, als ob der Künstler auf eine reine Darstellung von Form und Linie Wert legt und sich weniger um eine genaue Wiedergabe der Wirklichkeit kümmert. Der Betrachter wird dazu angeregt, sich auf die grundlegenden Elemente der Malerei zu konzentrieren und eine eigene Interpretation des Werkes vorzunehmen. Die Abwesenheit eines Hintergrunds verstärkt die Isolation und das Innenleben der dargestellten Person.