pestel still life 1917-18 Pestel
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Pestel – pestel still life 1917-18
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Der Hintergrund wirkt wie eine grob strukturierte Wand oder Fläche, deren Textur durch vertikale Pinselstriche angedeutet wird. Diese Rauheit steht im Kontrast zu den relativ glatten Flächen der vorliegenden Formen. Ein dunkles, fast schwarzes Element zieht sich diagonal über das Bild und unterstreicht die Dynamik der Komposition.
Die Anordnung der Elemente suggeriert keine klare räumliche Tiefe; vielmehr entsteht ein Gefühl von ebenerdiger Darstellung, bei dem die einzelnen Formen nebeneinander existieren, ohne eine eindeutige Beziehung zueinander zu haben. Die Farbflächen sind nicht homogen, sondern zeigen malerische Variationen und Übergänge, was der Gesamtkomposition eine gewisse Lebendigkeit verleiht.
Es lässt sich vermuten, dass es sich um eine Auseinandersetzung mit dem Stillleben handelt, jedoch in einer stark reduzierten und abstrahierten Form. Die traditionellen Elemente des Genres – Früchte, Blumen, Gegenstände – sind nicht erkennbar. Stattdessen scheint der Fokus auf die formalen Qualitäten von Farbe, Linie und Fläche zu liegen.
Die Komposition könnte als Ausdruck eines inneren Zustands interpretiert werden, vielleicht ein Spiegelbild von Zerrissenheit oder Fragmentierung. Die scharfen Kanten und die kontrastierenden Farben könnten eine gewisse Spannung erzeugen, während die warmen Töne einen Hauch von Wärme und Geborgenheit vermitteln. Die Abwesenheit einer klaren narrativen Ebene erlaubt dem Betrachter, eigene Assoziationen und Interpretationen zu entwickeln. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation und stiller Beobachtung.