art 663 Gwen John
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Gwen John – art 663
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Ein Fenster, hellgrau gehalten, bricht die Dunkelheit der Wand auf und lässt einen Hauch von Tageslicht herein. Es ist jedoch nicht klar erkennbar, was sich hinter dem Fenster verbirgt; es wirkt eher wie eine Öffnung in eine weitere Ebene des Dämmerlichts. Die Darstellung des Fensters ist reduziert, fast abstrakt, und trägt zur allgemeinen Atmosphäre der Schwebe bei.
Vor der Wand steht ein Tisch, ebenfalls in einem hellen Farbton gehalten, auf dem sich eine Vase mit roten Blüten befindet. Diese Farbwirkung bildet einen starken Kontrast zum vorherrschenden Grün-Braun-Farbton des Raumes und zieht das Auge sofort an. Die Blumen wirken lebendig und frisch, stehen jedoch im deutlichen Gegensatz zur tristen Umgebung.
Die Komposition ist ruhig und symmetrisch aufgebaut. Der Tisch befindet sich in der Mitte des Bildes, was eine gewisse Balance schafft. Allerdings wird diese Balance durch die unregelmäßige Oberfläche der Wand und die diffuse Beleuchtung wieder aufgehoben, wodurch ein Gefühl von Unruhe entsteht.
Es scheint, als ob der Künstler hier nicht primär an einer realistischen Darstellung interessiert sei, sondern vielmehr an der Erzeugung einer bestimmten Stimmung. Die Wahl der Farben, die reduzierte Formensprache und die diffuse Beleuchtung tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Einsamkeit und des Verfalls zu erzeugen. Möglicherweise deutet das Bild auf eine Reflexion über Vergänglichkeit und Verlust hin, wobei die frischen Blumen als ein vergänglicher Hoffnungsschimmer in einer ansonsten düsteren Umgebung interpretiert werden können. Die Abwesenheit von menschlichen Figuren verstärkt diesen Eindruck der Isolation und des Verlassenseins.