36973 Francesco di Giorgio Martini (1439-1501)
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Francesco di Giorgio Martini – 36973
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Die Szene spielt sich vor einer detailliert gemalten Landschaft. Ein bescheidenes Bauwerk, möglicherweise eine Krippe oder ein Stall, bildet den Hintergrund. Dahinter erheben sich Berge, deren Gipfel in einem blassen Himmel verschwinden. Die Landschaft ist mit Bäumen und Büschen bevölkert, was einen Eindruck von Natürlichkeit vermittelt. Ein Ochse und Esel stehen im Vordergrund, traditionelle Symbole der Demut und des Dienstes.
Besonders auffällig sind die stilisierten Ornamente, die das Bild umgeben. Diese bestehen aus floralen Elementen und fantastischen Kreaturen – hier sehen wir stilisierte Drachen mit ausgebreiteten Flügeln –, die in leuchtenden Farben gehalten sind. Die filigranen Verzierungen stehen im Kontrast zur realistischeren Darstellung der zentralen Szene und verleihen dem Gesamtbild eine besondere Pracht.
Die Komposition wirkt harmonisch, obwohl sie durch die ungewöhnliche Form des Rahmens etwas unorthodox erscheint. Der Künstler scheint Wert auf Detailgenauigkeit gelegt zu haben, sowohl in der Landschaftsdarstellung als auch bei der Ausgestaltung der Figurenkleidung und -ausdrücke. Die Farbgebung ist warm und gedeckt, mit Akzenten in Blau und Gold, die die spirituelle Bedeutung der Szene unterstreichen.
Die Tafel scheint Teil eines größeren Werkes zu sein, möglicherweise einer illuminierten Handschrift. Der Kontext lässt vermuten, dass es sich um eine religiöse Darstellung handelt, die dazu diente, biblische Geschichten für ein gebildetes Publikum zugänglich zu machen. Die Kombination aus realistischer Figurendarstellung und fantastischen Elementen deutet auf einen künstlerischen Ansatz hin, der sowohl dem Verweis auf die Realität als auch der Betonung des Übernatürlichen dient.