#36966 Francesco di Giorgio Martini (1439-1501)
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Francesco di Giorgio Martini – #36966
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Links neben Maria befindet sich eine weitere Figur, erkennbar an dem goldenen Heiligenschein, der ihr Haar umrahmt. Sie scheint in Richtung des Kindes zu blicken und trägt ebenfalls ein dunkles Gewand mit einem helleren Innenfutter. Ihre Haltung ist etwas zurückhaltender als die Marias, was einen Eindruck von Respekt und Unterordnung vermittelt.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und warm gehalten. Die Verwendung von Rottönen in den Gewändern sowie das Gold der Heiligenscheine schaffen eine gewisse Opulenz, während die dunklen Hintergründe die Figuren hervorheben und ihnen eine fast monumentale Wirkung verleihen. Der Hintergrund selbst ist nur schematisch angedeutet; er lässt Raum für Interpretation und lenkt den Blick auf die zentralen Figuren.
Die Komposition wirkt schlicht und symmetrisch, was der Szene eine gewisse Stabilität und Erhabenheit verleiht. Die Anordnung der Figuren – Maria als zentrale Figur, das Kind im Vordergrund und die weitere Figur links – suggeriert eine hierarchische Ordnung innerhalb des dargestellten religiösen Kontextes. Der blickkontakt des Kindes mit dem Betrachter erzeugt eine unmittelbare Verbindung und lädt zur Kontemplation ein.
Die Tafel ist in einen goldenen Rahmen gefasst, der die Malerei zusätzlich hervorhebt und ihr einen sakralen Charakter verleiht. Die Form des Rahmens – ein Bogen – verstärkt den Eindruck von Erhabenheit und spiritueller Transzendenz. Insgesamt vermittelt das Bild eine Atmosphäre der Andacht, der Ruhe und der tiefen religiösen Bedeutung.