Triumph of the Cross Giovanni Lanfranco (1582-1647)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Giovanni Lanfranco – Triumph of the Cross
Ort: Vatican Museums (fresco) (Musei Vaticani (murales)), Vatican.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Stauros – ein Folterinstrument und eine Schande für die Hinrichtung. Wie gut ist unsere Zivilisation, wenn sie ihn als heilig betrachtet!
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Figuren sind in unterschiedliche Posen versetzt, die sowohl Anmut als auch Kraft suggerieren. Einige Engel halten Gewänder oder Bänder, die sich in der Luft scheinen zu verfangen und so das Gefühl einer dynamischen, fast theatralischen Szene verstärken. Die Farbigkeit ist von warmen, goldenen Tönen dominiert, die das Licht und die Heiligkeit des Augenblicks unterstreichen. Die Wolkenformationen, die den Hintergrund bilden, sind nicht stur und statisch, sondern wirken bewegt und lebendig, als würden sie von den himmlischen Kräften getragen.
Unterhalb der schwebenden Kreuzigungsfigur und der Engel befindet sich eine Gruppe von Personen, die in Gebetshaltung dargestellt sind. Ihre Gesten und Gesichtsausdrücke zeugen von tiefer Kontemplation und Hingabe. Die Kontraste zwischen der leuchtenden, himmlischen Szene und der irdischen Gruppe betonen die Trennung zwischen der irdischen und der göttlichen Sphäre. Die Darstellung der Personen im unteren Bildbereich wirkt gedämpfter in ihrer Farbgebung, was ihre Erdgebundenheit und Sterblichkeit hervorhebt.
Die gesamte Komposition wirkt wie eine Allegorie auf den Sieg des Glaubens und die Erlösung durch das Leiden Christi. Die himmlischen Kräfte, dargestellt durch die Engel, scheinen die Kreuzigungsfigur zu unterstützen und zu feiern, während die irdische Gruppe Zeuge dieser göttlichen Ereignisse wird. Es entsteht der Eindruck einer transzendenten Erfahrung, die sowohl Ehrfurcht als auch Hoffnung hervorruft. Die leichte, fast schwebende Qualität der gesamten Darstellung erweckt den Eindruck von Leichtigkeit und Erlösung. Die Verwendung von Licht und Schatten trägt wesentlich zur Dramatik und zur Betonung des spirituellen Moments bei.