l-the st-anne falls (1854) Cornelius Krieghoff
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Cornelius Krieghoff – l-the st-anne falls (1854)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Ufer sind dicht bewachsen mit Bäumen, deren Laub sich in warmen Herbsttönen präsentiert – Gelb-, Orange- und Rottöne dominieren das Blätterdach. Diese Farbgebung steht im Kontrast zum kühlen Grau der Felsen und dem weißen Schaum des Wassers, wodurch eine lebendige Dynamik entsteht. Die Bäume scheinen dicht an den Fluss heranzuwachsen, was die Enge und Unberührtheit der Natur unterstreicht.
Im Vordergrund befinden sich zwei menschliche Figuren, klein im Vergleich zur monumentalen Landschaft. Sie stehen am Ufer und wirken beobachtend, fast ehrfürchtig vor dem Naturschauspiel. Ihre Anwesenheit deutet auf eine Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur hin, auf die Vergänglichkeit des Individuums angesichts der ewigen Kräfte der Wildnis.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut; die diagonale Linie des Flusses lenkt den Blick in die Tiefe, während die Felsen und Bäume eine Art Rahmen bilden, der das Geschehen einhegt. Das Licht fällt schräg auf die Szene, wodurch bestimmte Bereiche hervorgehoben werden und andere im Schatten liegen, was dem Bild eine zusätzliche räumliche Tiefe verleiht.
Subtextuell scheint es um die Darstellung der ungezähmten Natur zu gehen, ihrer Schönheit und gleichzeitig ihrer potentiellen Gefahr. Die kleinen menschlichen Figuren unterstreichen die Demut des Menschen vor dieser Macht. Es könnte auch ein Hauch von Melancholie mitschwingen, eine Reflexion über die Vergänglichkeit der Zeit und die Unvermeidlichkeit des Wandels, symbolisiert durch das fallende Laub. Das Bild vermittelt ein Gefühl von Weite, Stille und Ehrfurcht, aber auch eine gewisse Einsamkeit angesichts der überwältigenden Größe der Natur.