img320 Ernst Fuchs
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Ernst Fuchs – img320
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Die Augen sind markant und wirken intensiv, fast durchdringend. Sie scheinen den Betrachter direkt anzusehen, was eine gewisse Intimität und Verletzlichkeit suggeriert. Die Nase ist schmal und die Lippen leicht nach unten gezogen, was einen Anflug von Melancholie oder Besorgnis vermittelt. Das Gesicht wirkt gezeichnet, fast ausgemergelt, was auf eine mögliche Erfahrung von Entbehrung oder Leiden hindeutet.
Die Kleidung der dargestellten Person besteht aus einer einfachen Bluse oder einem Hemd mit offenem Kragen. Die Darstellung ist reduziert und konzentriert sich auf die Essenz des Gesichts und der Persönlichkeit.
Rechts oben im Bild befindet sich eine Datumsangabe: 12.8.1945. Darunter sind weitere, schwer entzifferbare Schriftzüge erkennbar, die möglicherweise persönliche Notizen oder Widmungen darstellen. Diese Inschrift verleiht dem Porträt einen biografischen Kontext und deutet auf ein bestimmtes Datum und eine mögliche historische Situation hin. Die Handschrift wirkt hastig und unregelmäßig, was den Eindruck von emotionaler Aufregung oder Eile verstärkt.
Die Zeichnung ist nicht vollständig ausgefüllt; der Hintergrund besteht aus groben Bleistiftstrichen, die an Skizzen erinnern. Dies unterstreicht den Charakter einer schnellen, spontanen Darstellung.
Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck eines intimen Moments, eingefangen in einer Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit. Die Kombination aus dem intensiven Blick, dem gezeichneten Gesicht und der Datumsangabe deutet auf eine persönliche Geschichte hin, die möglicherweise mit den Ereignissen des Jahres 1945 verbunden ist – ein Jahr, das von Krieg, Leid und Wiederaufbau geprägt war. Die Zeichnung scheint weniger als idealisiertes Porträt zu konzipiert sein, sondern vielmehr als Momentaufnahme einer Person in einer bestimmten Zeit, eingefangen mit großer Sensibilität und Direktheit.