img321 Ernst Fuchs
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Ernst Fuchs – img321
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Besondere Aufmerksamkeit fällt dem einzelnen, prominent gezeichneten Auge auf. Es wirkt isoliert und intensiv, fast schon starrend. Die Augenbraue ist betont, was die Intensität des Blicks noch verstärkt. Der Mund ist nur angedeutet, lediglich ein paar kurze Linien suggerieren eine leichte Öffnung oder einen kaum wahrnehmbaren Ausdruck.
Die Gesichtszüge sind vereinfacht und reduziert auf das Wesentliche. Die Konturen sind nicht scharf definiert, sondern wirken eher flüchtig und skizzenhaft. Dies verleiht der Zeichnung eine gewisse Unvollständigkeit und lässt Raum für Interpretationen. Der Hintergrund ist dunkel gehalten, was die Figur hervorhebt und ihr einen fast schon herausgelösten Charakter verleiht.
Die Zeichnung vermittelt ein Gefühl von Melancholie oder innerer Zerrissenheit. Das starre Anstarren des Betrachters könnte als Ausdruck von Verletzlichkeit oder auch von einer gewissen Distanz interpretiert werden. Die Reduktion der Gesichtszüge und die unvollendete Darstellung lassen auf eine Suche nach dem Kern der menschlichen Existenz schließen, auf einen Versuch, das Wesentliche freizulegen. Es entsteht ein Eindruck von Isolation und innerer Reflexion. Der Betrachter wird konfrontiert mit einem Blick, der mehr Fragen aufwirft als er beantwortet.