At The Washing Place Luigi Chialiva (1842-1914)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Luigi Chialiva – At The Washing Place
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mittelpunkt des Bildes wird von einer Gruppe Frauen eingenommen, die am Brunnen Wäsche waschen. Ihre Bewegungen wirken routiniert und gleichzeitig konzentriert. Die Farbgebung ist gedämpft, aber durch das Licht lebendig gehalten. Die Kleidung der Frauen deutet auf eine einfache, ländliche Herkunft hin.
Um den Waschplatz herum tummeln sich Kinder, einige spielen, andere beobachten die Erwachsenen. Ein Junge in einer Bluse und kurzer Hose steht im Vordergrund, sein Blick scheint neugierig auf das Geschehen gerichtet zu sein. Auch einige Tiere – Gänse und vermutlich Schweine – sind Teil der Szene, was den Eindruck eines belebten Hofes verstärkt.
Links im Bild sehen wir zwei Frauen mit Körben, die möglicherweise Wasser holen oder Einkäufe erledigen. Im Hintergrund erhebt sich ein Gebäude, das als Scheune oder Lagerhaus interpretiert werden könnte. Die Bäume und die Vegetation tragen zur idyllischen Darstellung des ländlichen Lebens bei.
Die Komposition wirkt harmonisch und ausgewogen. Der Künstler hat es verstanden, eine Momentaufnahme des Alltags einzufangen, die sowohl die Härte der Arbeit als auch die Wärme der Gemeinschaft widerspiegelt. Es liegt ein gewisser Hauch von Nostalgie über dem Bild, eine Sehnsucht nach einer einfacheren Zeit.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung der traditionellen Geschlechterrollen in ländlichen Gesellschaften gelesen werden, wobei die Frauen primär für die Hausarbeit und Kinderbetreuung zuständig sind. Gleichzeitig vermittelt es aber auch ein Gefühl von Zusammenhalt und sozialer Interaktion innerhalb des Dorfes. Die Anwesenheit der Tiere deutet auf eine enge Verbindung zur Natur hin, die im ländlichen Leben allgegenwärtig ist. Die Szene wirkt nicht dramatisch oder konfliktgeladen, sondern eher als friedliche Darstellung eines alltäglichen Moments.