At The Well Jacques Eugene Feyen (1815-1908)
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Jacques Eugene Feyen – At The Well
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Eine Frau, in Weiß gekleidet mit einem leuchtend roten Tuch im Haar, befindet sich gerade dabei, Wasser aus dem Brunnen zu schöpfen. Ihre Haltung ist aufrecht und kraftvoll, die Arme angespannt beim Heben des Wassersammlers. Sie scheint die einzige aktive Figur zu sein, während die anderen beiden Frauen eine Pause einlegen.
Die zweite Frau sitzt am Fuße des Brunnens, den Kopf gesenkt, die Augen geschlossen. Ihre Kleidung ist schlicht und dunkel, ihr Körperhaltung drückt Erschöpfung und vielleicht auch Melancholie aus. Sie stützt sich mit einem Stock ab, was ihre Gebrechlichkeit unterstreicht.
Die dritte Frau sitzt neben ihr, ebenfalls ruhend, aber mit einer etwas anderen Haltung. Ihr Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten; es könnte Resignation oder eine stille Beobachtung sein. Auch sie lehnt sich an den Brunnen und scheint die Ruhe des Augenblicks zu genießen. Ein großer Hut bedeckt ihren Kopf.
Der Brunnen selbst ist aus grob behauenen Steinen errichtet, was auf seine lange Nutzungsdauer hindeutet. Üppiges Grünrankwerk umgibt ihn, was einen Kontrast zur Kargheit der Szene bildet und eine Atmosphäre von Natürlichkeit erzeugt. Im Hintergrund erkennen wir Teile eines Gebäudes, vermutlich ein Haus oder eine Scheune, das ebenfalls mit Vegetation bewachsen ist.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Erdtönen – Braun, Grau, Grün – die die ländliche Umgebung authentisch wiedergeben. Akzente setzen jedoch die roten Tücher der Frauen und das Weiß ihrer Kleidung, die dem Bild eine gewisse Lebendigkeit verleihen.
Subtextuell scheint es um die Härte des Landlebens zu gehen, um die täglichen Mühen der Frauen, die Wasser holen müssen, um ihren Familien zu versorgen. Die Ruhepause der beiden sitzenden Frauen deutet auf die Notwendigkeit von Erholung und die stille Akzeptanz ihres Schicksals hin. Es ist eine Szene der Einfachheit, der Arbeit und des stillen Leidens, eingefangen in einem Moment der relativen Ruhe. Der Brunnen selbst wird zum Symbol für Lebensgrundlage und Überlebensnotwendigkeit. Die Komposition suggeriert ein Gefühl von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung zwischen den Frauen, trotz ihrer individuellen Müdigkeit und Sorgen.