Nature #95 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – Nature #95
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Die Farbgebung ist dominiert von erdigen Tönen: Braune, gelbe und grüne Farbtöne verschmelzen miteinander und erzeugen eine Atmosphäre der Natürlichkeit und des Versteckens. Die Lichtführung ist interessant, da ein einzelner Lichtstrahl durch das dichte Blätterdach dringt und die Szene beleuchtet, wodurch der Fokus auf die dargestellten Tiere gelenkt wird. Dieser Lichteffekt verstärkt die Dramatik der Jagdsituation zusätzlich.
Die Komposition ist auf Bewegung ausgelegt. Die diagonal verlaufende Linie des Wasserlaufs und die gestreckte Pose des Fuchskillers erzeugen einen Eindruck von Geschwindigkeit und Aktion. Das Reh im Hintergrund dient als Gegengewicht und verleiht der Szene eine gewisse Spannung. Es entsteht ein Moment der Ungewissheit – wird der Fuchskiller sein Ziel erreichen, oder wird das Reh ihm entkommen?
Die Darstellung ist realistisch, doch die Betonung liegt auf der Übermittlung der Emotionen und der Instinkte der Tiere. Es ist mehr als nur eine Abbildung einer Jagdszene; es ist eine Reflexion über die Gesetzmäßigkeiten der Natur, über Leben und Tod, und über den ewigen Kreislauf des Raubens und Gebebtens. Die dunklen, ungebundene Pinselstriche vermitteln eine gewisse Wildheit und Ungebundenheit der Szene. Der Betrachter wird in eine intime Beobachtung eines Augenblicks der Natur eingeführt, der sowohl bedrohlich als auch faszinierend wirkt.