nature #222 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #222
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Die Wildrinder sind im Vordergrund platziert, wobei eines der Tiere sich vom Betrachter abwendet und einen Blick in die Ferne richtet. Ihre Körper sind mit einer Art Ruß oder Schmutz bedeckt, was ihnen ein primitives, fast archaisches Aussehen verleiht. Die Darstellung der Tiere ist nicht naturalistisch; sie wirken eher wie Symbole als individuelle Individuen.
Die Komposition wirkt ruhig und bedächtig. Der Blick des Betrachters wird in die Tiefe des Waldes gelenkt, wobei sich die Bäume zu einem dunklen Horizont verdichten. Der Schnee im Vordergrund bildet eine Art Barriere zwischen dem Betrachter und der Szene, was ein Gefühl von Distanz und Beobachtung erzeugt.
Die Schriftzeichen am unteren Bildrand – „de ceros (Bos primigenius) kwam qadivrenda, de 4’s tijd“ – verweisen auf die Urwildrinder (Bos primigenius) und scheinen eine Art Legende oder Beschreibung zu sein, deren genaue Bedeutung ohne weitere Kontextinformationen schwer zu entschlüsseln ist. Sie könnten sich auf die Wiederansiedlung von Wildrindern oder auf eine spezifische historische Episode beziehen.
Subtextuell scheint das Werk Themen wie Naturverbundenheit, Wildheit und die Vergänglichkeit der Zeit anzusprechen. Die monochrome Farbpalette und die vereinfachte Darstellung verstärken den Eindruck einer zeitlosen Szene, in der Mensch und Tier in einem symbiotischen Verhältnis zueinander stehen. Die Abdeckung der Tiere mit Ruß könnte eine Anspielung auf ihre ursprüngliche, unberührte Natur sein oder auch auf die Auswirkungen menschlichen Eingreifens in die Umwelt. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Melancholie und Ehrfurcht vor der Kraft und Schönheit der Natur.