nature #191 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #191
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Im Vordergrund, fast in unmittelbarer Nähe zum Betrachter, steht ein Reh. Sein Blick ist direkt, intensiv und scheint den Moment der Störung mit einem Anflug von Besorgnis zu beobachten. Das Tier ist in seinem natürlichen Lebensraum, inmitten von hohem Gras, dargestellt, was eine Art von unberührter Wildnis andeutet. Die warmen Farbtöne des Grases und des Rehs stehen in Kontrast zu den kühleren Blautönen der Kleidung des Jünglings.
Die Komposition ist interessant, da sie zwei unterschiedliche Welten gegenüberstellt: die des Menschen und seine Unbeholfenheit, und die des Tieres und seine natürliche Anmut. Der Zaun fungiert als Grenze, die diese beiden Bereiche voneinander trennt, aber gleichzeitig auch die Interaktion zwischen ihnen ermöglicht.
Es entsteht der Eindruck einer unerwarteten Begegnung, eines Moments, in dem die Ordnung des Menschen durch die Unberechenbarkeit der Natur gestört wird. Der Betrachter wird in diese Szene hineingezogen, Zeuge eines unerwarteten Ereignisses und des flüchtigen Augenblicks, in dem Mensch und Tier sich in derselben Zeit- und Raumebene begegnen. Die Szene scheint eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur zu sein, über die Grenzen, die wir ziehen, und die Momente, in denen diese Grenzen durchbrochen werden.