nature #166 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #166
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Der Hintergrund besteht aus einer verschneiten Waldlandschaft. Die Äste der Bäume, teilweise mit Schnee bedeckt, ragen in den oberen Bildbereich hinein und erzeugen eine Art Dachwerk. Die Schneeansammlungen wirken locker und wirken fast wie abstrakte Formen, die durch die Aquarelltechnik erzeugt wurden.
Die Darstellung der Textur ist bemerkenswert. Die fließenden Aquarellfarben verleihen der Szene eine gewisse Unschärfe und Fluidität. Die Konturen sind nicht scharf definiert, sondern verschwimmen miteinander, was der Darstellung eine traumartige Qualität verleiht. Die Baumrinde und das Fell des Hirsches wirken durch die unterschiedlichen Farbschichten und die Art des Pinsels rau und lebendig.
Ein subtiler Nebel oder Dunst scheint über die Landschaft zu liegen, was die Tiefe der Perspektive andeutet und die Szene noch etwas geheimnisvoller macht. Der Hirsch wirkt isoliert, aber nicht unbedingt bedroht; vielmehr suggeriert die Darstellung eine stille Beobachtung der Umgebung.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit auf den Hirsch, der als einziger klar definierter Punkt in der fließenden Landschaft wirkt. Er scheint der Beobachter zu sein, der in die Stille des Winters eintaucht. Die Farbgebung und die lockere Malweise vermitteln einen Eindruck von Vergänglichkeit und der Schönheit der Natur in ihrer rauen, ungeschminkten Form. Es entsteht ein Gefühl von Kontemplation und der stillen Kraft der Natur, die auch in der Kälte und Dunkelheit des Winters fortbesteht.