nature #161 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #161
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Die Komposition ist schlicht, aber wirkungsvoll. Ein sanfter Hang dominiert den Vordergrund, bedeckt mit trockenem Gras und spärlicher Vegetation. Diese Unebenheit im Gelände lenkt den Blick durch die Szene und führt zu einer Gruppe von Hasen, die in panischer Flucht dargestellt sind. Ein einzelner Rabe, hoch oben auf einem kahlen Ast sitzend, fungiert als Beobachter und verstärkt das Gefühl von Bedrohung und Gefahr.
Die Darstellung der Hasen in Bewegung – ihre Körper angedeutet, nicht detailreich ausgearbeitet – erzeugt eine unmittelbare Spannung. Es ist offensichtlich, dass sie vor etwas fliehen, auch wenn das, was sie verfolgt, nicht sichtbar ist. Diese unausgesprochene Gefahr lässt Raum für Interpretationen und verleiht der Szene eine subtile Unruhe.
Der Künstler scheint hier kein idyllisches Naturbild schaffen zu wollen. Stattdessen wird eine fragile Balance zwischen Leben und Tod, Freiheit und Gefangenschaft, dargestellt. Die Szene suggeriert einen Moment der Auslöschung, ein plötzliches Ereignis, das die vermeintliche Sicherheit der Hasen zerstört hat.
Insgesamt erweckt das Gemälde den Eindruck einer vergänglichen Welt, in der die Schönheit der Natur von einer tiefen Traurigkeit und einem Gefühl der Vorherbestimmung überlagert wird. Der Rabe, als Symbol für Tod und Omen, unterstreicht diese düstere Botschaft. Die Landschaft selbst wirkt verlassen und trostlos, ein Spiegelbild der inneren Zerrissenheit und der Vergänglichkeit des Lebens.