nature #201 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #201
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Im Mittelpunkt des Bildes stehen zwei Hirsche, die dem Betrachter direkt in die Augen sehen. Ihre aufrechte Haltung und der wachsende Blick vermitteln ein Gefühl von Aufmerksamkeit und vielleicht sogar einer gewissen Besorgnis. Die Tiere scheinen in einer Art Zwischenzustand zu stehen, weder völlig in ihrer natürlichen Umgebung aufgegangen, noch eindeutig bedroht.
Die Komposition ist von einem komplexen Geflecht aus Ästen und Zweigen geprägt, das eine visuelle Barriere bildet. Der Baumstamm auf der linken Seite, sowie die gefallene Baumstamm im unteren Bereich, strukturieren den Raum und lenken den Blick auf die Hirsche. Die Textur der Baumrinde und des Waldbodens ist detailliert wiedergegeben, was dem Werk eine gewisse Haptik verleiht.
Es liegt der Eindruck vor, dass die Künstlerin hier nicht nur eine Naturszene abbilden, sondern auch eine Stimmung einfangen wollte. Die Farbpalette, die auf warme Töne beschränkt ist, verstärkt das Gefühl von Intimität und Abgeschiedenheit. Der Fokus auf die Augen der Hirsche deutet auf eine Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur hin, möglicherweise auch auf die Fragilität und Verletzlichkeit des Lebens im Wald.
Der Unterton könnte von einer stillen Kontemplation ausgehen, einer Beobachtung des Lebens im Verborgenen, fernab der menschlichen Welt. Die Szene wirkt zeitlos und universell, und lädt den Betrachter ein, über die Bedeutung von Natur und die Rolle des Menschen darin nachzudenken.