nature #162 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #162
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Die Farbpalette ist gedämpft und von Braun-, Grau- und Beigetönen dominiert, was die kalte, karge Atmosphäre des Winters unterstreicht. Ein warmer, goldener Schein dringt durch das Blätterdach und beleuchtet bestimmte Bereiche der Szene, wodurch ein subtiles Spiel aus Licht und Schatten entsteht. Die Bäume sind kahl und ihre Äste ragen wie skelettartige Strukturen in den Himmel.
Am Horizont zeichnet sich eine dichtere Baumgruppe ab, die dem Bild Tiefe verleiht. Drei Vögel – vermutlich Krähen oder Raben – kreisen am Himmel, was der Szene einen Hauch von Unruhe und Melancholie hinzufügt. Ihre Anwesenheit könnte als Vorbote von Veränderung oder als Symbol für das Leben im Einklang mit den natürlichen Zyklen interpretiert werden.
Die Komposition ist ruhig und harmonisch. Der Künstler hat die Elemente so angeordnet, dass ein Gefühl der Weite und des Friedens entsteht, obwohl die Szene gleichzeitig eine gewisse Anspannung durch das aufmerksame Reh vermittelt.
Es scheint, als wolle der Maler nicht nur eine Momentaufnahme der Natur festhalten, sondern auch eine Stimmung einfangen – eine Mischung aus Stille, Einsamkeit und dem stillen Beobachten des Lebens in seiner natürlichen Umgebung. Die Darstellung des Rehs im Zentrum des Bildes könnte als Metapher für die Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit des Lebens selbst verstanden werden, das sich trotz der harten Bedingungen behauptet. Der goldene Schein deutet auf eine Hoffnung hin, ein Versprechen von Wärme und Wiedergeburt inmitten der Kälte des Winters.