nature #192 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #192
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Die Tiere sind nicht in einer natürlichen Interaktion dargestellt, sondern in einer Reihe angeordnet, als würden sie eine Art Parade oder eine Aneinanderreihung von Beobachtungen bilden. Der Marder steht am weitesten links, in einer aufrechten, fast menschlichen Haltung, die ihn von den anderen Tieren abhebt. Der Fasan und das Rebhuhn sind nebeneinander dargestellt, ihre leuchtenden Farben und aufrechten Körper fallen ins Auge. Die Maus befindet sich am oberen Rand des Bildes und wirkt im Vergleich zu den anderen Tieren eher klein und zerbrechlich.
Die Komposition wirkt inszeniert und beabsichtigt, eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. Die Anordnung der Tiere und ihre jeweilige Darstellung lassen auf eine Reflexion über die Natur, das Leben und den Tod schließen. Es entsteht ein Eindruck von Fragilität und Vergänglichkeit, verstärkt durch die schlichte Hintergrundgestaltung und die lineare Anordnung der Tiere.
Der handschriftliche Text links von den Tieren trägt zusätzlich zur Bedeutungsebene bei. Die Textzeile, die in einem fließenden Dukus geschrieben ist, suggeriert eine poetische Reflexion über das Dasein und die natürlichen Gesetze. Die Aussage ...als je een dag je hele wereld in t baadjies afvoeren... (ungefähr: ...als man an einem Tag seine ganze Welt in der Tasche abhandern lässt...) verstärkt den Eindruck der flüchtigen Natur des Lebens und der Unausweichlichkeit des Schicksals.
Insgesamt wirkt das Bild wie eine meditative Betrachtung der Natur und ihrer Zyklen, in der die Individualität der einzelnen Lebewesen im Angesicht der größeren Ordnung in den Hintergrund tritt. Die Kombination aus naturalistischer Darstellung und poetischem Text schafft eine suggestive Atmosphäre, die den Betrachter zur Kontemplation einlädt.