nature #112 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #112
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Im Zentrum der Komposition scheint ein Tier dargestellt zu sein, dessen Form jedoch nur angedeutet ist. Es wirkt wie ein dunkler Fleck inmitten des dichten Unterholzes, schwer zu identifizieren, aber dennoch präsent. Um dieses zentrale Element ranken sich zahlreiche, filigrane Linien in Goldgelb, die an Äste, Zweige oder vielleicht auch Wurzeln erinnern könnten. Diese goldenen Akzente brechen die Dunkelheit auf und lenken den Blick des Betrachters.
Die Malweise ist expressiv und gestisch. Pinselstriche sind deutlich sichtbar, sie wirken wild und ungestüm, was dem Bild eine dynamische Spannung verleiht. Die Textur wirkt rau und uneben, als ob die Farbe direkt mit der Hand aufgetragen wurde. Es entsteht ein Eindruck von Bewegung, von einem lebendigen, atmenden Wald.
Subtextuell könnte das Werk die Vergänglichkeit der Natur thematisieren. Der Herbst oder Winter symbolisiert den Verfall, das Sterben, aber auch die Vorbereitung auf einen neuen Anfang. Das schwer erkennbare Tier könnte für die verborgene Kraft und Wildheit der Natur stehen, für das Unbekannte, das in ihr lauert. Die goldenen Linien könnten Hoffnungsschimmer darstellen, ein Versprechen auf Erneuerung inmitten des Verfalls. Die Dunkelheit am Bildrand verstärkt den Eindruck von Isolation und Abgeschiedenheit, während die dichte Vegetation eine Art Schutzschild oder Barriere bildet. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Gefühl von Ehrfurcht vor der Natur und ihrer unberechenbaren Schönheit.